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	<title>Versicherung und Vorsorge Magazin &#187; private Krankenversicherung</title>
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	<description>Rund um Versicherungen, Vorsorge und Finanzen</description>
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		<title>Wieviel kostet eine Private Krankenversicherung?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse lassen sich die Beiträge genau berechnen. Die Kosten für eine private Krankenversicherung lassen sich hingegen nicht so genau beziffern. Dies begründet sich in erster Linie durch die variablen Leistungspakete in der privaten Krankenversicherung. Der Kunde kann nur ein Basispaket buchen oder auch einen Rundum-Schutz. Die Beiträge dafür variieren um einige [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse lassen sich die Beiträge genau berechnen. Die Kosten für eine private Krankenversicherung lassen sich hingegen nicht so genau beziffern. <span id="more-53"></span>Dies begründet sich in erster Linie durch die <strong>variablen Leistungspakete in der privaten Krankenversicherung</strong>.</p>
<p>Der Kunde kann nur ein Basispaket buchen oder auch einen Rundum-Schutz. Die <strong>Beiträge dafür variieren um einige Hundert Euro pro Monat</strong>.<br />
Neben der Wahl des Tarifs haben auch individuelle Aspekte Einfluss auf die monatlichen Kosten. Eintrittsalter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Antragstellers wirken sich auf die Höhe der Prämien aus.</p>
<p>Die private Krankenversicherung setzt ihre <strong>Beiträge aus drei Komponenten</strong> zusammen: einem Risikoanteil zur Finanzierung der Krankheitskosten, einem Verwaltungskostenanteil zur Deckung der Kosten des Versicherers und einem Sparanteil, der verhindern soll, dass die Kosten im Alter außergewöhnlich steigen. Meist geht diese Kalkulation leider nicht vollkommen auf.</p>
<p><strong>Durch medizinischen Fortschritt</strong> und daraus resultierender steigender <strong>Lebenserwartung</strong> können die Beiträge ungeachtet der Altersrücklagen nicht absolut stabil bleiben. Steigerungen von sechs bis zehn Prozent im Jahr sind durchaus üblich. Die private Krankenversicherung liegt damit deutlich höher als die gesetzlichen Krankenkassen.</p>
<p>Da die private Krankenversicherung <strong>keiner Aufnahmepflich</strong>t unterliegt und sich ihre Kunden aussuchen kann, ist die Risikostruktur günstiger als bei den gesetzlichen Kassen. Daher sind die monatlichen Versicherungsprämien niedriger als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Bei Familien ist die Sachlage jedoch ungünstiger, denn jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag für die private Krankenversicherung.</p>
<p><strong>Kosten senken</strong> kann man durch <strong>Einsparungen im Leistungspaket oder durch eine Selbstbeteiligung</strong>. Selbständige zahlen bei hoher Eigenbeteiligung relativ niedrige Prämien. Arbeitnehmer müssen beachten, dass ein Arbeitgeber wohl die Hälfte des Versicherungsbeitrages trägt, jedoch nicht möglicherweise notwendige Eigenleistungen. Arbeitnehmer haben auch nur dann ein Recht auf einen <a href="http://www.krankenversicherung-vergleich.de/private-krankenversicherung/arbeitgeberanteil-private-krankenversicherung.html" target="_blank">Arbeitgeberanteil</a>, wenn die private Krankenversicherung einen Basistarif anbietet.</p>
<p>Der <strong>Basistarif</strong> entspricht den Leistungen der <a href="http://www.krankenversicherung-vergleich.de/gesetzliche-krankenversicherung/">gesetzlichen Krankenversicherung</a>. Hier wird die Beitragshöhe nur nach dem Eintrittsalter und dem Geschlecht berechnet. Der Gesundheitszustand spielt keine Rolle. Es besteht ein Kontrahierungszwang, also eine Verpflichtung Versicherte aufzunehmen. Risikoausschlüsse oder Risikozuschläge gibt es bei diesem Tarif nicht.</p>
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		<title>Private Krankenversicherung / PKV Risikozuschlag</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie kommt es bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) zum Risikozuschlag?</strong><span id="more-15"></span><br />
Die Berechnung des Beitrages erfolgt bei der privaten Krankenversicherung auf einer gänzlich anderen Basis, als es bei der <a href="http://www.krankenversicherung-vergleich.de/gesetzliche-krankenversicherung/" target="_blank">gesetzlichen Krankenversicherung </a>der Fall ist, wo die Höhe des Beitrages ausschließlich abhängig vom Einkommen der Krankenversicherten ist. Bei der privaten Krankenversicherung hingegen sind neben dem Alter, dem Geschlecht und dem gewünschten Leistungsumfang auch der <strong>Gesundheitszustand</strong> und <strong>vorhandene Krankheiten von Bedeutung für die Festsetzung des Beitrages</strong>. Im Bereich des „Normalbeitrages“ geht der Versicherer von einem gesunden Versicherten ohne chronische Erkrankungen etc. aus. Bestehen jedoch bestimmte Vorerkrankungen oder ist der aktuelle Gesundheitszustand nicht positiv, erheben die meisten <strong>privaten Krankenversicherungen einen so genannten Risikozuschlag</strong>. Der private Krankenversicherung Risikozuschlag soll dem erhöhte Risiko des Versicherer Rechnung tragen, welches aufgrund von gesundheitlichen Risiken beim Versicherten besteht. Der Versicherer befürchtet also Mehrkosten, die er sich durch einen<strong> erhöhten Beitrag in Form des Risikozuschlages</strong> im vorhinein „erstatten“ lassen möchte.</p>
<p>Die Höhe vom <strong>PKV Risikozuschlag</strong> richtet sich nach Art des erhöhten Risikos, also in erster Linie danach, welche Vorerkrankungen bestehen und in welchem Umfang diese gesundheitlich negative Folgen haben und Beeinträchtigungen mit sich bringen. Dabei spielt es oftmals auch keine Rolle, ob die Erkrankung akut ist oder in dem Sinne ausgeheilt ist, denn der Ermessensspielraum der Versicherer ist hier hoch. So wird zum Beispiel im Durchschnitt bei einer entfernten Schilddrüsen von den meisten privaten Krankenversicherungen ein <strong>private Krankenversicherung Risikozuschlag von 15-20 Prozent</strong> berechnet, obwohl man unter Einnahme von Medikamenten ansonsten ein Leben lang beschwerde- und komplikationsfrei ohne Schilddrüse leben kann. Umgehen kann man PKV Risikozuschlag im Grunde nur so, dass man sich für eine private Krankenversicherung ohne Gesundheitsprüfung entscheidet, allerdings ist der Grundbeitrag natürlich etwas höher, als bei einer „normalen“ PKV mit <strong>Gesundheitsprüfung</strong>.</p>
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