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Krankenkasse: Familienversicherung Einkommensgrenze 2010 / 2011

8. Juli 2010 Redaktion

Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die so genannte Familienversicherung, welche einer Einkommensgrenze unterliegt. Erfahren Sie hier die Hintergründe:

Im Zuge der Familienversicherung können Ehepartner oder Kinder des Hauptversicherten in der gesetzlichen Krankenkasse beitragsfrei mitversichert werden, allerdings nur, wenn die Mitversicherten eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten.

Überschreitet das Kind oder der Ehepartner die Einkommensgrenze, dann ist diese Person eigenständig mit Beitragszahlung in der Krankenkasse zu versichern. Im Jahre 2010 liegt die Einkommensgrenze für die Nutzung der Familienversicherung bei 365 Euro als regelmäßiges Monatseinkommen auf Seiten des Familienangehörigen.
Wird eine geringfügige Tätigkeit ausgeführt (Minijob), so liegt die Grenze im Jahre 2010 bei 400 Euro pro Monat.

Nur wer innerhalb dieser Grenzen ein Einkommen erzielt darf weiterhin beitragsfrei beim Hauptversicherten mitversichert werden. Der Zweck der Einkommensgrenze bei der Familienversicherung ist vor allem die soziale Gerechtigkeit, sodass also nicht auch Familienangehörige mit einem recht hohen Einkommen beitragsfrei in der Krankenkasse versichert werden können.

Vielmehr sollen die einkommensschwächeren Familienangehörigen nicht auch noch mit einem zusätzlichen Krankenversicherungsbeitrag in der Krankenkasse belastet werden.

Aktuell ist die Familienversicherung im Jahre 2010 für alle betreffenden Personen eine günstige Versicherungsvariante. Das soll auch im Jahre 2011 so bleiben, denn trotz der Tatsache, dass die Bundesregierung jetzt die Krankenversicherungsbeiträge um 0,6 Prozent erhöht hat und auch ansonsten viele Einsparungen im Bereich der gesetzlichen Krankenkasse geplant sind, soll die Familienversicherung zumindest in 2011 bestehen bleiben.

Auch über eine etwaige Veränderung der Einkommensgrenze ist bislang nichts bekannt geworden. Von der Tendenz her würden die Grenzen allerdings aufgrund der Sparpolitik wahrscheinlich reduziert werden, falls doch noch eine solche Änderung vorgesehen sein sollte. Konkrete Planungen in dieser Hinsicht gibt es aber derzeit offensichtlich noch nicht.

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